Änderungmeldungen der Matrix 5.2
Der Zeitraum, um Feedbacks zur Betaphase der Version 5.2 (V0.84/0.85) abzugeben, endete am 30. Juni 2026.
Sie können weiterhin Meldungen abgeben, diese werden zu einem späteren Zeitpunkt berücksichtigt.
- Öffnen des Audit-Tools: https://audit.econgood.org/und anmelden (Login) ➡ Anfrage ➡ Klicken auf “Changemanagement Einträge zur Version Matrix 5.2 V0.8x) direkter Link:Änderungsmeldung
- Bitte überprüfen Sie in der Tabelle, ob der Vorschlag schon eingebracht wurde. Dies kann passieren vor allem, wenn es sich um objektive Fehler handelt wie falsche Formel, Orthographiefehler oder so.
Falls nicht, bitte auf den Link “Neue Changemeldung erfassen” klicken (oben links über der Tabelle) - Bitte das Formular ausfüllen:
– Mit * markierte Felder sind Pflicht.
– Je präziser der Verbesserungsvorschlag eingeordnet werden kann, desto einfacher und schneller kann das MDT den Punkt bearbeiten.
– Einige Felder enthalten eine Drop-down-Liste zum Einfachen ausfüllen.
– Dann kommen Textfelder in denen das Anliegen detailliert werden kann. Bitte achten Sie darauf das Problem genau zu beschreiben, was verbessert werden kann/soll/muss/darf und bringen Sie bitte auch einen Verbesserungsvorschlag ein. - Unten links den Knopf “Senden” drücken. Das MDT erhält die Rückmeldung und wird sie bearbeiten. Sie werden per Email benachrichtigt wenn die Änderung übernommen wurde oder wir treten in Kontakt falls es Nachfragen gibt.
Die jüngsten 10 Einträge
Status des Eintrags: 304535, CH-M5.2-231, JiraID:
| Wer (Email, Verfasser der Änderungsanforderung) | claudia.schleicher@econgood.org |
|---|---|
| Wann (Datum der Änderungsanforderung) | 21. Juni 2026 |
| Welche Änderung möchten Sie einbringen? | Arbeitsbuchtexte |
| Themenabschnitt | M5.2 Full Balance: C4.3 |
| ausgewähltes Thema | C4.3 |
| Nachschlagen Matrix dyn(ID) | 261758 |
| Kurzbeschreibung des Problems | Ich hadere mit der Darstellung und tw. mit dem (negativ konnotierten, abschreckenden!!!) Wording der Beteiligungsstufen. Dazu habe ich mehrere Hinweise: 1) Das Beteiligungsmodell würde ich "ganz nach vorne" in das Intro vorziehen, z.B. nach Kapitel 3.4 oder als separates Kapitel, da es mehrfach als Referenz in der Berichtsvorlage dient (z.B. bei B4.1) 2) Den Einleitungstext würde ich überarbeiten wie folgt: "Organisationen können ihre Berührungsgruppen auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichem Ausmaß in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Das Ausmaß der Beteiligung kann von der jeweiligen Thematik abhängig sein." Die beiden folgenden Absätze würde ich zusammenfassen in einen kurzen Satz: statt " • Politik- und Sozialwissenschaftler:innen haben verschiedene Modelle entwickelt, um darzustellen, in welchem Ausmaß Entscheidungsträger:innen Berührungsgruppen in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Diese Modelle können genutzt werden, um die Qualität und Tiefe von Beteiligung in nahezu jeder Organisationsform zu bewerten. • Ein zentrales Referenzmodell der Beteiligungsforschung ist das 1969 entwickelte Modell der Politikwissenschaftlerin Sherry Arnstein, bekannt als die „Leiter der Bürgerbeteiligung“. Diese Beteiligungsleiter bildet die Grundlage für viele weitere Stufenmodelle, etwa das von den Sozialwissenschaftler:innen Michael Wright, Martina Block und Hella von Unger entwickelte Modell „Stufen der Partizipation in der Gesundheitsförderung“ (2007). Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung dieses Modells (mit den entsprechenden Stufen nach Arnstein in Klammern), die als Instrument zur Einordnung von Beteiligung in nahezu jeder Organisationsform dienen kann." empfehle ich kurz und knapp: "Um die Qualität und Tiefe von Beteiligung in der Organisation zu beschreiben, sind in Anlehnung an Michael Wright, Martina Block und Hella von Unger die folgenden Beteiligungsstufen hilfreich:" 3) Die Benennung wie auch die Beschreibung der Stufen sollte tw. neutraler erfolgen. - siehe mein Vorschlag unten: |
| konkreter Vorschlag, wie es nach der Änderung aussehen könnte. | ◦ Keine Beteiligung, externe Kontrolle ▪ Stufe 1 – Instrumentalisierung / Alibi-Beteiligung: Die Interessen der Entscheidungsträger*innen stehen im Vordergrund. Menschen aus den Zielgruppen werden nur zum Schein einbezogen, damit die Entscheidungsträger*innen ihre Interessen nach außen besser vertreten können, haben aber keinerlei Relevanz für die Entscheidungsfindung. Stufe 2 – Anweisung: Entscheidungsträger*innen definieren im Namen der Zielgruppe deren Anliegen und bestimmen Lösungen. Die Zielgruppen werden nicht befragt. Ihnen wird vielmehr gesagt, wie sie sich verhalten sollten. ◦ Vorstufen der Beteiligung ▪ Stufe 3 – Information: Die Entscheidungsträger*innen informieren die Zielgruppen über Probleme und wie sie sie lösen wollen. ▪ Stufe 4 – Anhörung: Die Entscheidungsträger*innen interessieren sich für die Meinung ihrer Zielgruppen. Sie hören ihnen zu. Die Menschen haben jedoch nicht in der Hand, ob ihre Meinung berücksichtigt wird. ▪ Stufe 5 – Einbindung / Einladung zur Konsultation (Placation): Entscheidungsträger:innen holen aktiv Ratschläge von Personen aus den Berührungsgruppen ein und berücksichtigen deren Meinungen und Interessen, soweit sie dies für angemessen halten. ◦ Beteiligung ▪ Stufe 6 – Mitwirkung: Personen aus den Berührungsgruppen sind an Entscheidungsprozessen beteiligt und gestalten diese mit. Sie haben jedoch keine formale Entscheidungsmacht. ▪ Stufe 7 – Teilweise Entscheidungskompetenz: Berührungsgruppen dürfen über Teile eines Prozesses eigenständig entscheiden. Die Gesamtverantwortung verbleibt jedoch bei anderen. ▪ Stufe 8 – Entscheidungsmacht: Personen aus den Berührungsgruppen dürfen selbstbestimmt und gleichberechtigt mit allen anderen Entscheidungen treffen und umsetzen. ◦ Mehr als Beteiligung: Autonomie ▪ Die höchste Stufe, die über Beteiligung hinausgeht, ist die Selbstorganisation. Auf dieser Ebene setzen Personen aus der Berührungsgruppen Projekte eigenständig um und treffen alle Entscheidungen selbst. |
| Change ID | CH-M5.2-231 |
| Eintrag | neu |
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11.07.2026, 17:57